Coreum: neue Plattform macht die Faszination Baumaschinen erlebbar

Es ist sicher nur wenigen vergönnt, als Firmengründer das 60-jährige Jubiläum des eigenen Unternehmens feiern zu können: Helmut Kiesel hat das geschafft und konnte dieses Jubiläum wenige Wochen vor seinem 86. Geburtstag feiern. Anlässlich der Eröffnung der Baumaschinenwelt Coreum bringen wir ein Portrait des erfolgreichen Familienbetriebs.

 

Mit dem Bau des Coreums in Stockstadt am Rhein hat der Baumaschinenhändler und Systempartner Kiesel die größte Einzelinvestition seiner Firmengeschichte getätigt. Mit Hilde eines einzigartigen neuen Konzepts entsteht hier ein Zentrum für Bau- und Umschlagmaschinen, ein Forum für Technologie und Innovation sowie eine Anlaufstelle für die Aus- und Weiterbildung für die Branche, welche in Europa seinesgleichen sucht. Das Konzept für das Coreum wurde in einem Best-Practice-Verfahren aus anderen Branchen wie der Auto-, Bau- und Einrichtungsindustrie entwickelt. Die Coreum GmbH ist dabei eine ganz eigenständige Gesellschaft, die eine Plattform für alle Marken und Hersteller bietet, unabhängig davon, ob sie bisher mit Kiessel zusammengearbeitet haben. Die Gesellschaft wird sich vor allem mit den Tätigkeitsfeldern "Konferenz & Event", "Ausstellung & Demo" (Kundenzentrum) sowie "Aus- und Weiterbildungszentrum" für die Branchen befassen. Im Coreum sind auf dem Gelände in Stockstadt folgende Einrichtungen an einem Ort zusammengefasst:
Das Forum mit 5.500 m² Raum, das als Veranstaltungs-, Schulungs- und Tagungszentrum dient und eine Wechsel-Ausstellung umfasst.

Der Baumapark mit Demobaustellen der unterschiedlichen Brachen, ebenso entsteht hier in den nächsten Monaten der Recycling-Park.

Teile: Das Ersatzteil- und Logistikzentrum, von wo aus bereits seit 2012 die Kunden bedient werden.

Fabrik: Hier erfolgen künftig kundenspezifische Anpassungen an neuen Maschinen vor deren Auslieferung.

"Es geht uns mit dem Coreum darum, die Faszination Baumaschinen erlebbar zu machen, eine echte Erlebniswelt für die Bau- und Recyclingbranche zu schaffen", erklärt Toni Kiesel, der geschäftsführende Gesellschafter der Kiesel Gruppe die Motivation. "Wir haben hier investiert, um für die Kunden aus ganz Europa dieses Zentrum aufzubauen." Ganz besonders wichtig ist hierbei die Kooperation mit Lieferanten, Partnern, Verbänden, Hochschulen und Berufsschulen, die ihre Marken und ihr Fachwissen einbringen. Das Coreum kombiniert die Branchenwelten für die Kunden mit den Markenwelten der Partner und Hersteller. Einerseits soll sich das Coreum zum Schaufenster der Branche entwickeln, andererseits geht es durch die Beteiligung unterschiedlichster Markenwelten weit darüber hinaus. Das Coreum soll auch in Think-Tank-Labor werden, in dem unter Praxisbedingungen für die Branchenanforderungen entwickelt wird - um für Anforderungen wie die der Industrie 4.0 gewappnet zu sein.

Dieser Artikel erschien im BAUBLATT.ÖSTERREICH Ausgabe 11/2018 Seiten 52-55